Was kostet dein Alkohol wirklich?

Die Rechnung, die niemand macht – bis jetzt.

mal pro

Getränke im Restaurant, Flasche zuhause, Barrechnung...

»Ich will's nicht schönrechnen«
Taxi, Snacks, Delivery am nächsten Tag
🚕 Taxi / Fahrtkosten
🍕 Spontane Snacks
📦 Delivery am Tag danach

In 1 Jahr gibst du aus:

3.640 €

Das sind 303 € pro Monat

»Schattenkonto« – Deine stille Gehaltserhöhung:

+17 € pro Arbeitstag

3.640 € ÷ 220 Arbeitstage

Das entspricht pro Jahr:

🛒
45×
Wochen Lebensmittel
🍽️
81×
Restaurantbesuche
✈️
30×
Nächte Kurzurlaub
📚
242×
Bücher
📺
280×
Streaming-Monate
728×
Café-Besuche

Was du dir stattdessen leisten könntest:

Ziel erreicht in:

10 Monaten
Mit Zinsen (5% p.a.):

Nach 1 Jahr im Sparplan:

3.740 €

(100 € Zinsen)

So funktioniert der Rechner

Schnellauswahl: Wähle ein typisches Szenario – Ausgehabend, Feierabendbier, Weinabend zuhause, Cocktailbar oder tägliche Routine. Der Rechner setzt realistische Werte.

Eigene Eingaben: Passe Häufigkeit und Kosten pro Anlass an deine Situation an.

»Ich will’s nicht schönrechnen«: Dieser Schalter addiert die versteckten Kosten – Taxi, Snacks unterwegs, Delivery am nächsten Tag. Die Dinge, die man gern vergisst.

Schattenkonto: Dein Ergebnis umgerechnet auf Arbeitstage. So siehst du, wie viel du dir jeden Tag »selbst bezahlst«.

Vergleiche: Was du dir stattdessen leisten könntest – von Lebensmitteln bis Kurzurlaub.

Sparziele: Wähle ein Ziel und sieh, wie schnell du es erreichst. Mit Zinseszins-Berechnung für Sparplan-Fans.

Was Deutsche für Alkohol ausgeben

Die Zahlen sind eindeutig: Der durchschnittliche deutsche Haushalt gibt laut Statistischem Bundesamt etwa 300 Euro im Jahr für alkoholische Getränke aus – wohlgemerkt nur für den Einkauf im Supermarkt und Getränkemarkt. Restaurants, Bars und Kneipen kommen obendrauf.

Wer regelmäßig trinkt, liegt schnell beim Doppelten oder Dreifachen. Zwei Gläser Wein am Abend, dreimal die Woche? Das sind bei Supermarktpreisen schon 15 bis 20 Euro pro Woche – rund 800 Euro im Jahr. Nur für den Wein zuhause.

In der Gastronomie wird es teurer: Ein Glas Wein kostet zwischen 5 und 8 Euro, ein Cocktail zwischen 10 und 15 Euro. Ein Barabend zu zweit kann schnell 80 bis 120 Euro kosten – bevor das Taxi nach Hause überhaupt gerufen ist.

Die versteckten Kosten

Der Preis auf der Rechnung ist nur die halbe Wahrheit. Alkohol zieht Folgekosten nach sich, die selten mitgerechnet werden:

Taxi oder Uber, weil Autofahren nicht mehr geht. Der Döner oder die Pizza auf dem Heimweg. Das Lieferessen am nächsten Tag, wenn Kochen zu anstrengend wäre. Die Kopfschmerztabletten. Der verlorene halbe Tag, an dem man nichts Produktives schafft.

Diese Kosten sind schwerer zu beziffern, aber sie sind real. Der Rechner oben hat deshalb einen Schalter für die »ehrliche Rechnung« – damit du siehst, was wirklich draufgeht.

Was du mit dem Geld machen könntest

3.000 Euro im Jahr klingen abstrakt. Aber was bedeutet das konkret?

Das ist ein Notgroschen fürs Konto. Ein Kurzurlaub mit Partner oder Familie. Ein Jahr Fitnessstudio. 200 Bücher. 15 Konzerte. Ein ordentliches Fahrrad. Der Anfang für einen ETF-Sparplan, der in 20 Jahren ein kleines Vermögen sein kann.

Es geht nicht darum, sich etwas zu verbieten. Es geht darum zu wissen, was man wählt – und was man dafür aufgibt.

Häufige Fragen

Sind die Presets realistisch?
Ja. Sie basieren auf durchschnittlichen Ausgaben in Deutschland. Feierabendbier: 2-3 Getränke plus Snack. Ausgehabend: Getränke, evtl. Essen, Heimweg. Cocktailbar: 4-5 Cocktails in einer Bar.

Was zählt als »Anlass«?
Jedes Mal, wenn du Geld für Alkohol ausgibst. Eine Flasche Wein zuhause ist ein Anlass. Ein Barabend ist ein Anlass. Zwei Bier nach der Arbeit sind ein Anlass.

Warum nur bis 10 Jahre?
Weil längere Zeiträume abstrakt werden. 10 Jahre reichen, um den Punkt zu machen.

Was ist mit den Gesundheitskosten?
Die sind nicht eingerechnet – weil sie individuell stark variieren und schwer zu beziffern sind. Aber sie existieren. Wer weniger trinkt, spart auch an Arztbesuchen, Medikamenten und verlorenen Krankheitstagen.


Tipp: Speichere diese Seite als Lesezeichen. Komm in einem Monat wieder und rechne neu.

Irmgard

Irmgard sagt

»Vom Ast aus sieht man gut, was andere übersehen. Zum Beispiel: wohin das Geld fliegt. Mäuse fangen sich nicht von allein.«